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Verurteilte Tierquälerin stirbt nach Pferde-Tritt

QUELLE: Verurteilte Tierquälerin stirbt nach Pferde-Tritt, welt.de

Siehe auch:
Pferdetrainerin wegen Tierquälerei vor Gericht,
Reiterin schlägt Pferd 450 Mal mit der Peitsche

PANORAMA - EX-DRESSURREITERIN

Verurteilte Tierquälerin stirbt nach Pferde-Tritt

Veröffentlicht am 23.07.2015 | Lesedauer: 2 Minuten

Christine Wels, eine ehemalige Dressurreiterin, war vorbestraft, weil sie ein Pferd Hunderte Male geschlagen hatte. Jetzt wurde sie von einem Tier so stark getreten, dass sie an den Folgen starb.

Die umstrittene Dressurreiterin Christine Wels, 67, ist tot. Offenbar hat sie beim Training mit einem Pferd schwere Kopfverletzungen erlitten, berichtet die „Bild“-Zeitung und bezieht sich dabei auf ein Reitermagazin namens „St. Georg“. Demnach soll sie auf einem Reiterhof bei Bonn (NRW) von einer Stute getreten worden sein, die sie laut einer Augenzeugin vom Boden aus festhielt.

Laut „Bild“ war es ihr eigenes Pferd. Eine Not-Operation habe Wels nicht retten können. Sie verstarb drei Tage nach dem Unfall, der sich bereits am 14. Juli ereignete. „Bei uns ist ein Todesermittlungsverfahren in dieser Sache anhängig. Wir haben beim Amtsgericht eine Obduktion beantragt“, zitiert der Kölner „Express“ die Bonner Oberstaatsanwältin Monika Volkhausen.

Wels hatte einst als erfolgreiche Dressurreiterin an Weltcups (1992) teilgenommen und nach ihrer Karriere Pferde trainiert, die auch bei den Olympischen Spielen antraten. Sie besaß das Goldene Reiterabzeichen, das höchste Leistungsabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde sie, nachdem Videos von ihr veröffentlicht wurden, die ein Kamerateam heimlich gemacht hatte. In den Aufnahmen schlug sie innerhalb von 30 Minuten bis zu 450 Mal auf ein Pferd ein. Das Tier war dabei eng angebunden und hatte keine Möglichkeit zu entkommen. Tierschützer zeigten sie an.

„Wer das Tierquälerei nennt, der versteht nichts von Hochleistungssport“

Experten nannten ihr Verhalten einen Fall von "von sinnloser Pferdetraktiererei". 2008 wurde Wels wegen Tierquälerei in mehreren Fällen verurteilt. Die Richter verhängten ein Jahr und neun Monate Haft auf Bewährung sowie ein umfassendes Tierhaltungsverbot. Außerdem wurde ihr untersagt, berufsmäßig mit Pferden umzugehen – deshalb zog sie zwischenzeitlich nach Dänemark. Wels war eine Wiederholungstäterin: Schon 2007 musste sie wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eine Geldstrafe von 6300 Euro zahlen.

Inzwischen war Wels wieder ins Rheinland gezogen. Allerdings soll sie auch laut „St. Georg“ immer wieder negativ aufgefallen sein. Eine Tierärztin habe an den Pferden Verletzungen wie offene Flanken und vernarbte Striemen dokumentiert, berichtet das Magazin. Eine Anzeige soll aber aufgrund von Wels’ Unfalltod zurückgezogen worden sein.

Einsicht zeigte Wels trotz ihrer Strafen nicht: „Natürlich habe ich eine strenge Hand, aber manche selbstbewussten Pferde brauchen das, damit sie den Reiter als Alphatier akzeptieren“, sagte Wels damals. Und: „Wer das Tierquälerei nennt, der versteht nichts von Hochleistungssport.“

kami
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Meine eigenen Erlebnisse sind sehr persönlich und individuell, spiegeln aber im Rückblick aus mehr als 40 Jahren betrachtet wesentliche Grundmuster der Verdrängung und Zerstörung von Lebenskraft und Authentizität dar. Das ist auch der Grund, warum ich sie ab Mai 2014 öffentlich gemacht habe und weiterhin ausarbeiten werde.

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